„Vier gewinnt!“

Frauen: Finowfurt SV – OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, 30.11.2019

Gute Stimmung in der Kabine und die Trainer gaben die Zielsetzung vor: Der 4. Sieg in Folge mit einer 4-Toredifferenz, die die Frauen der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf auf Platz 4 der Tabelle führen sollte. Auch wenn das so genau nicht Erfüllung ging, konnten die OSG-Damen sich zurecht über einen knappen, aber hochverdienten 29:31 Sieg gegen die Konkurrentinnen des Finowfurter SV freuen.

Das Spiel begann nervös mit Fehlern auf beiden Seiten, bevor sich Finowfurt in der 13. Minute erstmals etwas deutlicher mit 7:3 absetzen konnte. Die Gäste aus Fredersdorf nahmen eine Auszeit und die zeigte die erhoffte Wirkung. Mit konsequenter Abwehr, erfolgreichen Tempogegenstößen – unter anderem mit einem starken 5-Tore-Lauf von Kathi auf Außen – gelang der Ausgleich. In den folgenden Minuten ließ man die Gegnerinnen nie mehr als ein Tor davonziehen. Entsprechend ausgeglichen lautet der Halbzeitstand und es ging mit 15:15 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte galt es nun, die Abwehrleistung zu stabilisieren und vorne weiterhin erfolgreich einzunetzen. Mit frischem Elan und gutem Mannschaftsspirit kamen die OSG-Frauen aus der Kabine und gaben die immer knappe Führung nur noch einmal kurz aus der Hand. Mit insgesamt 15 „Dingern“, davon 6/6 souverän verwandelten Siebenmetern, trug Romy erneut maßgeblich zum Erfolg des Teams bei. Doch ohne Stärke und Geschlossenheit der gesamten Mannschaft wäre der Erfolg nicht machbar gewesen. Tina und Lea auf Mitte, Rinas zuverlässige Abwehrarbeit und effektives Kreisspiel sowie Ellas und Lucys gute Leistung im Tor waren ebenso wichtig wie beispielsweise Susis und Hummis Tore zum 28:29 bzw. 28:30, bevor Romy schlussendlich den 29:31 Sieg mit dem Schlusspfiff besiegelte.

Die Frauen der OSG verbleiben damit aufgrund des schlechteren Torverhältnisses in der Tabelle der Verbandsliga Nord auf Platz 5. Nach dem vierten Sieg in Folge stehen die Zeichen aber definitiv in Richtung oberes Tabellendrittel, in dem man sich am nächsten Spieltag (Samstag, 7.12.2019, 15 Uhr auswärts gegen HSG Ahrendsorf/Schenkenhorst II) endgültig festsetzen will.

Den Anpfiff verschlafen…

Axel Schulz als unterstützender Handballfan mittendrin!

Am Samstag den 01.12.2019 musste unsere junge Mannschaft in der heimischen Tieckstraße im Kreispokal-Viertelfinale gegen den HSV Frankfurt Oder ran. Nach dem Achtungserfolg gegen Eisenhüttenstadt letzte Woche hatte sich das Trainerteam und die Mannschaft für dieses Spiel viel vorgenommen. Leider konnten wir den Schwung aus dem letzten Spiel jedoch nicht mitnehmen. Die Jungs haben den Anpfiff total verschlafen, sodass der HSV in kürzester Zeit die ersten Tore erzielen konnte. Nach einem frühen Timeout und einer klaren Traineransprache wurden die Burschen etwas wacher, dennoch passierten an diesem Wochenende zu viele kleine individuelle Fehler, gerade auch in der Manndeckung. Die tolle Torwartleistung von Elias hielt die junge OSG bis zur Pause jedoch in Reichweite. 

Nun galt es nicht die Köpfe in den Sand zu stecken. In der zweiten Halbzeit, und einer kurzen taktischen Umstellung fanden die Jungs mehr in ihr Spiel rein. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern und vor allem durch unsere weibliche E Jugend (vielen Dank dafür) pirschte sich die noch junge Mannschaft mit dem ein oder anderen guten Abschluss wieder näher an die Frankfurter Mannschaft heran. Es gelang uns aber nicht die kleinen Fehler abzustellen und Frankfurt nutzte unsere unsortierte Abwehr gnadenlos aus, um sich weiter abzusetzen. Wir haben es an diesem Sonntag versäumt unser eigenes Spiel zu machen. Nach 40 Minuten ging der HSV verdient als Sieger mit 11:26 vom Platz. Schade Jungs, wir hatten uns mehr vorgenommen. 

Auf die Abwehr ist Verlass

Am Samstag gastierten die Handballfreunde des MTV Wünsdorf in der Fredersdorfer Tieckstraße zum Spiel gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Auf dem Papier ist die OSG Favorit, doch in den letzten beiden Spielen tat man sich gegen die Wünsdorf er stets schwer.
OSG-Trainer Florian Deja konnte, bis auf die Langzeitverletzten, auf fast alle Spieler zurückgreifen.
Wünsdorf begann mit einer 3:2:1-Abwehr um den Fredersdorfer Angriff unter Druck zu setzen. Dies gelang nur bedingt und die OSG konnte sich nach 3 Minuten auf 3:1 absetzen. Aber die Gäste des MTV konnten durch ihre wendigen Spieler wieder aufschließen. Bis zur 18. Minute blieb das Spiel auf Augenhöhe, bis Tim Wendland von dem MTV Wünsdorf Max Haida von der OSG im Konter foult. Folgerichtig zeigte das Schiedsrichterpaar die rote Karte. In der nachfolgenden Phase konnten sich die Fredersdorfer auf 12:9 absetzen, doch Wünsdorf kämpfte sich zum Halbzeitstand von 13:12 nochmals heran.

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich bis zur 43. Minute ein enges Spiel mit wechselnder Führung. Auf einmal bekam der Gast aus Wünsdorf Oberwasser und erarbeitete sich eine 16:19 Führung. In der 53. Minute erkämpfte sich die OSG die Führung wieder zurück zum 20:19. Beim Stand von 22:21 für die OSG und noch 20 Sekunden zu spielen, hatte Wünsdorf noch einen letzten Angriff aber verwarf die letzte Chance. Am Ende bleibt ein glücklicher Sieg für die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, wobei ein Unentschieden auch leistungsgerecht gewesen wäre. Neben holprigen und schlecht vorgetragenen Angriffen, konnte man sich abermals auf die stärkste Abwehr der Verbandsliga Süd verlassen.

Am Samstag, den 07.12. geht es für die Fredersdorfer zur weiten und schweren Auswärtsreise zum SV Chemie Guben.

Bericht: Florian Deja / Fotos: Steffen Bernicke-Pawlowski

Hochkonzentrierte OSG EM II siegt verdient gegen Eisenhüttenstadt

Etwas dezimiert und teilweise angeschlagen traten unsere Jungs der EmII am Samstag, den 23.11.19, die weiteste Ligaspiel-Reise der aktuellen Saison nach Eisenhüttenstadt an. Dort erwartete das Team des Gastgebers im ersten Spiel eine hochkonzentrierte OSG. Bei einem vorsichtigen Beginn beider Mannschaften hatte Eisenhüttenstadt zunächst den besseren Start. Die OSG ließ aber nichts anbrennen und blieb dran. Das Abtasten bei einem Stand von 2:2 dauerte bis zum Timeout in der siebten Minute. Danach war das Eis gebrochen. Mit einem Doppelschlag zum 4:2 starteten unsere Jungs eine äußerst überzeugende Vorstellung bis zur Pause – 10:2. Nach einer kämpferischen Anfangsphase nach dem Seitenwechsel hatte wieder Eisenhüttenstadt den ersten Erfolg. Die OSG antwortete dieses Mal aber sofort zum 13:5. Konzentriert zog die OSG ihr eigenes Spiel durch – bis zum 18:8 Endstand – Großartig!

Gegen die erfahrenen Jungs der Em aus Neuenhagen im zweiten Spiel musste die OSG gleich zu Beginn ein 0:4 hinnehmen. Die Mannschaft wehrte sich und blieb mit 3:6 immer noch in Reichweite. Dennoch zeigten die schwindenden Kräfte schnell, dass hier ein anderes Spiel zu meistern ist. Neuenhagen legte schnell nach – 3:13 zur Halbzeit. Tapfer und mit großem Einsatzwillen scheute die OSG auch nicht vor Zweikämpfen gegen die ‚Großen‘. Neuenhagen dominierte jedoch bis zum Schluss. Am Ende hieß es 8:25.