B weiblich – Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt

Die weibliche B-Jugendvertretung der OSG hat sich am Samstagmorgen um 7:45 Uhr auf den Weg nach Eisenhüttenstadt gemacht, um das letzte Auswärtsspiel dieser Saison zu bestreiten. Trotz des frühen Aufstehens waren die Mädels vom Anpfiff an hellwach. Durch konzentrierte Abwehrarbeit und im Gegenzug sehr gute und entschlossene erste Torabschlüsse konnten Jule, Mia und Linda direkt einen 3:0-Lauf zu unseren Gunsten starten, anschließend machte Amy mit einem Doppelschlag in Minute 7 klar, dass die Mädels die Punkte heute ohne Zweifel mit nach Hause nehmen wollen. Kurz nach ihrer Einwechslung war auch Jasmina direkt mit ihrem ersten Tor an diesem Tag zur Stelle. In Minute 13 beim Stand von 2:6 nahmen die Gastgeberinnen dann eine Auszeit. Nach der Auszeit vergaben unsere Mädels unter anderem zwei 7m und die Gastgeberinnen haben im Angriff auf viele Wechsel gesetzt, was bei unserer Abwehr kurzzeitig für Verwirrung sorgte und Eisenhüttenstadt wieder rankommen ließ (zwischenzeitlich 6:8), so dass es nun auch Zeit für die eigene Auszeit war. Die Abwehr wurde besprochen, die erforderliche Kommunikation in der Abwehr hervorgehoben und anschließend stand sie auch wieder, so dass es in die Halbzeit mit einem 3-Torevorsprung für die Fredersdorfer Mädels ging (7:10).

Nach Wiederanpfiff erarbeiteten sich die OSG-Mädels mit einem guten Angriffsspiel zwei 7m hintereinander und verwandelten diese nun auch, so dass ein komfortabler 5-Torevorsprung herausgearbeitet werden konnte. Parallel sicherte Nele der Mannschaft mit sehr guten und reaktionsschnellen Paraden den Rücken, so dass dieser Vorsprung dann auch nicht mehr abgegeben wurde und auf einem am Ende 8 Tore Unterschied ausgebaut werden konnte (15:23 Endstand).

In die Torschützenliste konnten sich auch Pari und Lea mit sehr sehenswerten Toren eintragen. Aber auch Michelle, die immer wieder stark ins 1:1 ging und somit ihre Mitspielerinnen freispielte, und Lucie, die mit hohem Einsatz die Bälle am Kreis eroberte, aber durch Foul gestoppt wurde, und Aurelia, die sehr aufmerksam der Gegenspielerin den Ball herausprellte und den schnellen Gegenangriff einleitete, trugen maßgeblich zum Erfolg bei.

Mit diesem Ergebnis bestätigten die Mädels mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung ihre fleißige und konzentrierte Trainingsarbeit in den letzten Wochen. Nach einer etwas zähen Zeit durch Verletzungen und Krankheiten vor Ostern mit schwierigen Spielen in den Beinen zeigten unsere 11 OSG-Mädels nach den Osterferien auskuriert und erholt direkt, dass sie richtig Lust auf das Saisonfinale haben und bereit sind. Weiter so Mädels! 💪

Diese positive Energie und den Auswärtssieg nehmen wir nun mit ins Pokalfinale am kommenden Samstag gegen Neuenhagen und in das letzte Saisonspiel am 5.5. gegen Frankfurt, jeweils in heimischer Halle. Auf geht’s, EIN TEAM, EIN ZIEL! 😎

Bw mit viel Kraft zum Sieg

Am Samstag empfing unsere weibliche B-Jugendvertretung den Tabellendritten aus Wildau. Die Wildauer ließen von Anfang an keine Zweifel offen, dass sie an diesem Tag mit Härte in der Abwehr zum Erfolg kommen wollten, so dass unsere Mädels von Anfang an hohen Aufwand im Angriff betreiben mussten. Diese Aufgabe nahmen sie aber gemeinsam Angriff für Angriff an und scheuten keinen Zweikampf. Trotzdem immer wieder hoher Druck auf die ballführende Spielerin ausgeübt wurde, bewiesen unsere Mädels auch immer wieder einen kühlen Kopf für eine dann freistehende Mitspielerin oder für einen gezielten Torabschluss. Gemeinsam wurde dann Tor für Tor herausgearbeitet, so dass bis zur 10min eine 6:1 Führung erspielt werden konnte. Die eigene Abwehr stand bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls sehr konzentriert und konnte im Zusammenspiel mit unserer Torhüterin (die den 7m-Werferinnen aus Wildau an diesem Tag keine Chance ließ und alle 7er vereitelte) bis zur 12min die überwiegende Zahl der Wildauer Angriffe verteidigen (8:3). Hiernach machte sich der hohe Kraftaufwand im Angriff allerdings das erste Mal bemerkbar und ließ die Wildauer nun auch durch unsere Abwehr das ein oder andere Mal durchbrechen, so dass innerhalb von 7min der fünf Tore Vorsprung auf 2 Tore eingeschmolzen war. Mit einem schnellen Doppelerfolg gelang es dann aber wieder einen guten Vorsprung herauszuarbeiten und mit diesem in die Halbzeit zu gehen (14:10).

Durchatmen und stärken hieß es, im Angriff gab es an diesem Tag nicht viel zu korrigieren, in der Abwehr wurde über einen immer wieder sehr ähnlich vorgetragenen Angriff vom Gegner gesprochen, der in der zweiten Halbzeit dann auch mehrfach verteidigt werden konnte.

Raus ging es in Halbzeit zwei. Ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Bis zur Minute 40 gelang es unseren Mädels zum überwiegenden Teil die Wildauer auf 4 Tore Abstand zu halten. Doch die Gegner blieben zäh. Ab Minute 40 zehrte dann der hohe Aufwand erneut an den Kräften und das Spiel wurde nochmal spannend. Wildau kam auf 1 Tor ran (24:23 – 47min). Allerdings zeigten die OSG-Mädels einmal mehr, dass sie auch in schwierigen Spielsituationen stark zusammenhalten und sich gegenseitig motivieren und pushen, so dass auch die von Wildau eingesetzte „Manndeckung“ in Minute 48 mit Bravur überwunden wurde und am Ende ein verdienter 26:24 Sieg auf der Anzeigetafel stand.

Starke Leistung Mädels 💪💪💪 Vor allem, nachdem in der Vorwoche mit nur 7 Spielerinnen gegen einen ähnlich robusten Gegner in Friedland gespielt werden musste (Ergebnis: 13:20 für die OSG-Mädels).

Leider musste in der 10min auf unserer Seite auch noch eine Verletzung verzeichnet werden. Wir hoffen das Beste und wünschen gute und ganz schnelle Besserung 🍀🍀🍀

Nach zwei anstrengenden Spieltagen hintereinander würde uns jetzt ein spieltagfreies Wochenende sehr gelegen kommen, aber wir werden uns mit voller Motivation und aufgetankter Energie am Samstag auf den Weg zum Nachholspiel nach Frankfurt (Oder) machen – ein Team, ein Ziel 🤾‍♀️🤾‍♀️🤾‍♀️

Bw – ins Ziel gezittert

In unserem 2. Saisonspiel hatten wir die Mädels aus Wildau zu Gast. Ein erstes Abtasten gab es schon bei der Rangsdorfer Handballwoche in der Vorbereitung. Hoch motiviert ging es ins Spiel. Gewarnt wurde vorher vor der flinken Linksaußen, die wir bereits seit mehreren Jahren auch gut kennen. Sie läuft viel von außen ein und macht so ihre Tore.

Die Warnung kam nicht ganz bei unseren Mädels an, denn genauso fiel das erste und dritte Tor für die Gäste. Zwischendurch verwandelte die kleine Linksaußen noch einen Strafwurf und hatte nach knapp 4 Minuten bereits 3 von ihren insgesamt 8 Toren geworfen. Auch wenn unsere Abwehr noch nicht wach war, hatten wir im Angriff natürlich etwas gegenzusetzen. Das Spiel verlief ausgeglichen und auch unsere Jasmina hatte bereits nach knapp 12 Minuten 4 ihrer insgesamt 6 Tore erzielt (6:4). Beim Stand von 12:9 wurden die Seiten gewechselt.

Die Abwehr hatte sich etwas gefangen. Insgesamt spielte der Angriff aber sehr unruhig. Es lief nicht so richtig rund. Die Gastgeberinnen konnten sich nicht mit mehr als 2-3 Toren absetzen. In der 42. Minute betrug der Abstand erstmals 4 Tore (23:19). Die Gäste nahmen ihre Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Mit einem 0:4 Lauf stand es plötzlich 23:23 in der 46. Minute. Die Abwehr hatte so gut wie keinen Zugriff mehr. In solchen Fällen ist es gut, wenn wir uns auf Amy verlassen können. Sie feuert in ihrer unnachahmlichen Art die Bälle aus der zweiten Reihe nur so ins Tor und konnte sich mit 10 Toren dafür belohnen. Nicht unerwähnt sollen die Treffer von Lucie und Mia von rechts außen bleiben. Wichtige Treffer, dadurch konnten wir einen Endstand von 26:24 durchs Ziel retten.

Vielen Dank an die Jungs fürs Trommeln und Anfeuern.

Das nächste schwere Spiel folgt schon am Sonnabend um 14 Uhr in und gegen Neuenhagener HC e.V.. Über reichlich Unterstützung würden wir uns wieder freuen.

Das Trainerteam

Bw – Saisonauftakt geglückt

Am Samstag waren die Mädels der OSG Fredersdorf zu Gast beim SSV Friedland. Nach der guten Vorbereitung im Trainingslager, dem gut gespielten Turnier in Rangsdorf und zwei Trainingsspielen gegen unsere Cm waren nun alle heiß auf das erste Saisonspiel. Da wir nur auf 8 Spielerinnen zurückgreifen konnten, halfen uns Lotte und Marie aus der Cw aus. Vielen Dank dafür und um es vorweg zu nehmen, sie fügten sich nahtlos ein und es war kein Bruch im Spiel zu sehen.

Das Spiel begann ausgeglichen (2:2). Beim Stand von 4:5 hatte die gut aufgelegte Amy bereits 4 ihrer 9 Tore geworfen. Bis zur Halbzeit setzten sich die Fredersdorferinnen mit 9:13 ab. Der Beginn der 2. Hälfte gehörte auch den Gästen. Die Abwehr stand gut, gewann den einen oder anderen Ball und kamen die Gastgeberinnen doch mal durch, scheiterten sie an Nele, die gerade in der 2. Hälfte viele 100%ige Würfe vereiteln konnte.

Als die Friedländerinnen Amy in Manndeckung etwas raus nahmen, hatten unsere Halbspielerinnen Jule, Linda und Michelle viel Platz zum einlaufen, kreuzen und Tore werfen. Dabei wurde auch Pari am Kreis nicht übersehen. Das sah schon ganz gut aus. So wuchs der Vorsprung auf 10 Tore (11:21) in der 40. Minute an. Dann kam plötzlich Unruhe ins Spiel. Ärger über ausgelassene Pfiffe beim Foul und kein Pfiff im Gegenzug bei 5 Schritten, das ärgerte die Mädels. Das Trainerteam zückte die grüne Karte, um Ruhe ins Team zu bringen. Die Mädels hatten es gar nicht nötig, sich an irgendwas aufzureiben. Ergebnisse sprechen immer für sich. So sollten sie die letzten 5 Minuten ruhig runter spielen und sich nicht ärgern lassen.

Am Ende stand ein verdientes 19:23 an der Anzeigetafel.

Unser nächstes Spiel findet bereits am kommenden Samstag 10 Uhr zu Hause gegen Wildau statt. Wir freuen uns wieder auf tolle Unterstützung.


Das Trainerteam

Bw – gegen HSG Schlaubetal 21:27

Am Samstag stand das erste Spiel nach den Herbstferien gegen die HSG Schlaubetal an. Hochmotiviert gingen die Fredersdorfer Gastgeberinnen ins Spiel. In den ersten Minuten spielten sie allerdings so nervös im Angriff, dass leichte Ballverluste die Folge waren und Schlaubetal erst mal mit einem 0:7 Lauf von dannen zog. Erst in der 11. Minute erlöste Jasmina das Team mit ihrem ersten von zwölf Toren. Ganz langsam fanden sie nun in das Spiel hinein. Über die Stationen 4:11 und 8:14 ging es mit einen 8:17 in die Halbzeitpause. Puh 9 Tore Unterschied, so hatten es sich die Mädels und das Trainerteam nicht vorgestellt.

Die Frage, ob sie immer noch Bock hätten, wurde deutlich mit JA beantwortet. Das ist das, was die Mannschaft auch auszeichnet. Egal wie das Spiel verläuft, sie haben immer Lust Handball zu spielen. Es wurden die Schwachstellen in der Halbzeit angesprochen, spielerisch war Schlaubetal auf keinen Fall überlegen. Die Gastgeberinnen mussten nur in ihr Spiel finden.

So fing die zweite Hälfte auch vielversprechend mit einem 3:0 Lauf (11:17) an. Den 6 Tore Rückstand hielten wir bis zur 34. Minute (14:20) ehe wieder eine kleine Schwächephase uns auf 17:25 zurück warf (42. Minute). Wer da bereits dachte, das Spiel wäre gelaufen, wurde eines Besseren belehrt. Nach einem 4:0 Lauf unsererseits waren wir in der 46. Minute auf vier Tore wieder ran (21:25) und zwangen die Gäste zu einer Auszeit. Danach gelang den Schlaubetaler Mädels noch 2 Tore, die wir unter Ergebniskosmetik abhaken und das Spiel endete 21:27. Damit ging die 2. Halbzeit zwar an uns, was aber nicht viel nützt, wenn man die erste verschläft. Aber nichtsdestotrotz zeigten die Fredersdorferinnen in der zweiten Hälfte ganz viel Moral, ganz viel Kampfgeist und natürlich auch, dass sie Handball spielen können.

Hätte, wenn und aber… 5 vergebene freie Würfe an Latte und Pfosten oder schlecht geworfen in der zweiten Halbzeit… Die Gastgeberinnen hatten es selber in der Hand den 9 Tore Rückstand wett zu machen. Am Ende überwiegt die gut gespielte zweite Hälfte und die Konzentration gilt nun dem nächsten Spiel am kommenden Samstag um 17 Uhr in Wildau.

Das Trainerteam