Bw – Zweiter Platz konnte nicht gesichert werden

Nach acht!!! Wochen Spielpause hieß es nun für die Mädels der OSG Fredersdorf die Konzentration und Motivation wieder auf 100% zu schrauben.

Bei einer so langen Spielpause ist es schwierig die Spannung von Wettkampf zu Wettkampf hoch zu halten. Erschwerend kam noch die Trainingssituation in den Osterferien hinzu.

Dennoch freuten sich alle auf das Spiel gegen Altlandsberg und die Motivation war hoch, sich den zweiten Platz mit diesem Spiel zu sichern.

Aber auch die Gastgeberinnen hatten noch die Chance auf den zweiten Platz und wollten ihn uns natürlich nicht kampflos überlassen.

Die erste Halbzeit war ein Spiel auf Augenhöhe, in der Altlandsberg aber immer leicht die Nase vorn hatte (4:2, 7:5, 9:8). Durch einen verworfenen Strafwurf und einen nicht verwandelten freien Wurf auf das Altlandsberger Tor ging es mit 11:9 in die Pause.

Gelobt wurde das gute Rückzugsverhalten. Angemahnt wurden die teilweise überhasteten Zuspiele im Angriff.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit warfen die Gäste aus Fredersdorf zwei Tore und glichen zum 11:11 aus, alles wieder offen. Im Schlagabtausch ging es weiter bis zum 14:14. Beim 14:15 hatten wir unsere erste Führung und der gegnerische Trainer sah sich gezwungen die „grüne Karte“ zu ziehen.

Was dann in den letzten 15min passierte, kann keiner nachvollziehen.

Angst vor der eigenen Courage? Der Druck zu hoch? Oder einfach die Konzentration am Ende?

Vor knapp 10 min in der Kabine noch angemahnt wurde auf einmal völlig unnötig hektisch im Angriff agiert. Die Bälle wurden nicht gefangen, nicht passgenau gespielt oder am Ende nicht im Tor versengt. Nichts lief mehr vorne zusammen. Dadurch gelangen den Gastgeberinnen leichte Ballgewinne und leichte Tore.

Wer das Tore werfen einstellt, kann so ein Spiel nicht gewinnen. Knapp Vierzig gut gespielte Minuten reichen nicht aus. Am Ende gewann Altlandsberg, vielleicht etwas zu hoch, aber dennoch verdient mit 22:15.

Nun gilt es, das Spielergebnis abzuhacken und die nächsten zwei Trainingseinheiten zu nutzen, um die Ballsicherheit wieder zu gewinnen. Kampfgeist kann ich keiner Spielerin absprechen, es fehlte an Konzentration und Cleverness.

Schon am kommenden Samstag um 10 Uhr zu Hause ist unser letztes Punktspiel. Zu Gast ist dann der Finowfurter SV, dem wir noch zeigen wollen, dass es besser geht als im Hinspiel, welches mit 15:12 verloren ging.