Cw – spannender Saisonabschluss

Am Sonntag fuhren die Mädels der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf nach Grünheide zu ihrem letzten Saisonspiel. Wir sind alle sehr froh, dass diese Saison dann doch relativ problemlos zu Ende gespielt werden konnte. Beide Teams kämpften noch um den 3. Platz in der Staffel. Und so sollte ein an Spannung nicht zu übertreffendes Spiel folgen.

Die Schützlinge vom Trainerteam Kittel/Schimming wurden schon vor der Erwärmung auf die Brisanz des Spieles eingestellt. So stimmten von Beginn an die Konzentration und die Körpersprache. Den besseren Start hatten die Gastgeberinnen und legten gleich zwei Tore vor (2:0), bevor auch unsere Mädels mit je zwei Toren von Jasmina und Michelle den Anschluss hielten (5:4). Der Schlagabtausch ging munter weiter und beim 7:7 glichen wir das erste Mal aus. Tor hier, Tor da und beim Stand von 11:10 aus Grünheider Sicht wurden die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause wurde die gute Abwehrleistung gelobt. Es wurde alles wie gewünscht umgesetzt. Im Angriff sahen wir sehenswerte Spielzüge und Zuspiele zur Kreisläuferin. Gegen Ende der 1. Halbzeit standen die Gäste aus Fredersdorf allerdings nun zu oft. Es war keine Bewegung mehr ohne Ball zu sehen.

Die Mädels sollten sich nun auf ihre Stärken konzentrieren und die 2. Halbzeit genauso rocken. So starteten diesmal die Gäste mit zwei Toren (11:12). Das Grünheider Team ließ sich aber nicht abschütteln und beim 13:13 waren sie wieder dran. Bis zum Stand von 17:14 konnten sie sich eine leichte Führung erarbeiten. Die Fredersdorferinnen hatten zunehmend Probleme im Angriff. Doch dann kamen Emilia, viermal Jasmina und Mia, deren Tore euphorisch bejubelt wurden (20:21). In der 49:10 Minute beim Stand von 22:22 nahmen die Gäste ihre Auszeit. Es kamen nun schon die ersten Fragen, was denn bei einem Unentschieden ist. Bis dahin wussten die Mädels nicht, dass wir auch mit 7 Toren hätten verlieren können, um den dritten Platz weiterhin zu verteidigen. Da war schon eine Erleichterung zu spüren. 50s Zeit, die Gäste im Angriff und mit den Kräften eigentlich schon am Ende. Wieder war es Jasmina, die die Verantwortung übernahm und zum 22:23 einnetzte. Nun blieben Grünheide noch 12s, die mit allerletzter Kraft erfolgreich verteidigt wurden.

Nach dem Schlusspfiff liefen bei einigen nur so die Tränen vor Freude. Solch ein emotionales Spiel zum Saisonausklang gekrönt mit der Bronzemedaille, was gibt es Schöneres? 🙂 Mädels, das habt ihr euch redlich verdient. Wir sind stolz auf euch.

Damit verabschieden wir uns aus der C-Jugend und sehen uns in der neuen Saison in der B-Jugend wieder. Vielen Dank auch an die fantastischen Eltern für die jahrelange Unterstützung.

Die OSG auf internationalem Parkett

Team der C männlich spielt beim PHC (Prague Handball Cup)

Im November 2021 begannen im Team der C männlich I die Überlegungen nach der langen Corona-Zeit einmal wieder an einem Handballturnier teilzunehmen. Es wurde ein Turnier in Prag vorgeschlagen. Mit bis zu 400 Mannschaften aus 20 Ländern ist es das größte internationale Hallen-Jugendturnier der Welt. Gespielt wird über die gesamten Osterfeiertage in 25 Hallen der ganzen Stadt.

Da auch in den Familien das Fernweh und der Durst nach Urlaub in den Osterferien groß war, stand die Frage, wie viele Spieler bereit wären, mit zum Turnier nach Prag zu fahren. Eine erste Abfrage zeigte eine sehr positive Resonanz. Die Nachfrage bei den Eltern ergab dann im Januar, dass wir mit 7 Feldspielern und einem Torhüter zum Turnier fahren können. Mit dem Wissen, dass wir an 3 Tagen mindesten 6 intensive Spiele a 2×15 Minuten spielen müssen, war das nicht viel, aber nach Rücksprache mit allen Beteiligten wurde erst einmal gemeldet. Parallel dazu wurde noch in unserer zweiten Mannschaft angefragt, ob dort der eine oder andere Spieler Lust auf diese Erfahrung hat. Am Ende konnten wir noch 6 Spieler nachmelden. Unser „Team Prag“ umfasste somit aus 14 Handballern der Jahrgänge 2007 / 2008 und 4 Betreuern. Die Herausforderung bestand nun darin, aus den Handballern aus unseren OSG C männlich Mannschaften sowohl menschlich, als auch handballerisch ein „Team Prag“ zu formen. Dazu wurden 3 Trainingseinheiten an den ersten Osterferientagen direkt vor dem Turnier genutzt. Das Training lief gut und das Betreuerteam war gespannt, wie das Turnier in Prag laufen würde.

Donnerstag 14.04.2022

  • Fahrt mit Bahn (8 Spieler 2 Betreuer) und Kleinbus (6 Spieler 1 Betreuer) nach Prag
  • Anmeldung in Turnierzentrale und Essen auf dem „Food Court“ im Einkaufszentrum „Galeria Harfa“
  • Bezug der Zimmer in der 6. Etage im A&O Reha Hostel

Freitag 15.04.2022

  • 8:00 Uhr zum Frühstück
  • Fahrt mit Stadtbus zur ersten Halle
  • 10:35 Uhr erstes Spiel gegen SK Zeravice aus Tschechien mit 23:10 (10:4) Niederlage
  • Team war noch nicht im Turnier angekommen, hat aber gelernt wie hier im Turnier gespielt und gekämpft wird
  • Stärkung im Supermarkt
  • 14:40 Uhr zweites Spiel gegen TJ Lokomotiva Vrsovice aus Tschechien mit 16:16 (10:7)
  • Erster Punkt mit guter Abwehr und toller Mannschaftsleistung
  • 17:00 Uhr drittes Spiel gegen Hørning Håndbold aus Dänemark mit 28:21 (13:10) Niederlage
  • Trotz Niederlage gutes Spiel mit Möglichkeit viel Erfahrung zu sammeln
  • Stärkung in Galeria Harfa
  • Spaß am Riesenkicker im Hostel

Samstag 16.04.2022

  • 9:00 Uhr Frühstück
  • Fahrt mit Straßenbahn zur Halle (1h)
  • 13:30 Uhr erstes Spiel gegen die 2. Mannschaft vom FTC aus Ungarn 21:17 (12:8) Niederlage
  • gutes Spiel gegen starken Gegner
  • Gegner hat am Ende Halbfinale des A-Turniers erreicht
  • Essen im nahegelegenen Einkaufszentrum
  • 18:10 Uhr zweites Spiel gegen HC Novy Jicin aus Tschechien mit 15:12 SIEG
  • Platz 4 von 6 Mannschaften in der Vorrunde

Samstag 16.04.2022

  • 9:00 Uhr Frühstück
  • Fahrt mit Straßenbahn zur Halle (1h)
  • 13:30 Uhr erstes Spiel gegen die 2. Mannschaft vom FTC aus Ungarn 21:17 (12:8) Niederlage
  • gutes Spiel gegen starken Gegner
  • Gegner hat am Ende Halbfinale des A-Turniers erreicht
  • Essen im nahegelegenen Einkaufszentrum
  • 18:10 Uhr zweites Spiel gegen HC Novy Jicin aus Tschechien mit 15:12 SIEG
  • Platz 4 von 6 Mannschaften in der Vorrunde

Montag 18.04.22

  • 9:00 Uhr Frühstück
  • 10:00 Check out im Hostel
  • Abreise erste Hälfte des Team mit Kleinbus
  • 14:00 Uhr Abreise restliche Teammitglieder mit Bahn
  • gegen 19:30 Uhr Ankunft in Fredersdorf

Fazit:

Es war ein schönes Turnier mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen. Danke an Verein und Vorstand, die die Reise finanziell unterstützt haben. Ebenfalls Dank an die mitgereisten Betreuer, die während der Reise und bei den Spielen geholfen haben und Danke den Eltern, die am Spielfeldrand mitgefiebert haben und denen, die ihren Jungs diese Erfahrung ermöglicht haben. Ich denke, es hat allen beteiligten Spaß gemacht, wie auch an den Rückmeldungen zu sehen war.

Es waren dabei als Spieler: Jaimy, Malte, Anthony, Nicklas, Arthur, Louis, Justin, Nico, Florin, Mika, Cedrik, Felix, Carlos, Linus
Es waren dabei als Betreuer: Melitta, Maja, Thomas, Fred

Turnierfakten allgemein 2022:

  • 377 Teams aus 15 Ländern
  • 25 Hallen
  • 1465 Spiele

Turnierfakten männliche Jugend C:

  • 68 Teams aus 11 Ländern
  • OSG war eine von 6 deutschen Mannschaften
  • A-Finale Sieger RD Koper (Slowenien) vs FTC I (Ungarn)
  • unser Gegner aus der Vorrunde FTC II (21:17 Niederlage) wurde 4. im A-Turnier
  • OSG „Team Prag“ spielte gegen Mannschaften aus Tschechien, Dänemark und Ungarn
  • OSG „Team Prag“ 2 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen, 108:125 Tore
  • OSG „Team Prag“ hat das Achtelfinale des B-Turniers erreicht

Cw – am Ende knapp gescheitert

Nach dreiwöchiger Ferienpause fand am Samstag das Rückspiel in und gegen Neuenhagen statt.
Bereits im Hinspiel (13:19) scheiterten wir an der guten Torfrau im Neuenhagener Team. Dafür wollten wir uns nun revanchieren. Die Ferienpause und das Training in der ersten Woche waren alles andere als optimal, dennoch gingen die Mädels hoch motiviert ins Spiel. Es ging ja nicht nur um einen Sieg, auch der 2. Platz in der Tabelle war aus eigener Kraft noch möglich.

Auch Neuenhagen kämpfte um den 2. Platz und so fing das Spiel konzentriert von beiden Mannschaften an (2:2, 4:4). In der Abwehr schlichen sich nun Fehler ein und auch im Angriff passierten zu viele technische Fehler. So zog Neuenhagen mit einem 5:0 Lauf auf 9:4 davon. Doch die OSG-Mädels kämpften weiter, kamen auf 9:7 wieder ran, um dann beim Stand von 12:7 die Seiten zu wechseln. In der Kabine wurden die Schwächen angesprochen, die Abwehr neu eingestellt und im Angriff sollten sie einfach konzentrierter agieren. Das wurde gut umgesetzt, Bälle wurden in der Abwehr gewonnen und in der 38. Minute war das OSG-Team auf 2 Tore wieder ran (15:13). Dies zwang die Heimmannschaft zu einer Auszeit. Anschließend warfen wir ein Tor und vertändelten 2 Bälle im Gegenzug, die zu Toren genutzt wurden (17:14). Wir nutzten die Auszeit um die Mädels noch mal wach zu rütteln. Sie sollten jetzt zum Schluss nicht die Konzentration verlieren. Aber die Kraft war raus, es passierten leichte Ballverluste und so konnte Neuenhagen mit 19:16 sich den Vizemeister sichern. Herzlichen Glückwunsch dazu.

Am Ende scheiterten die Fredersdorferinnen an ihren eigenen Möglichkeiten. Ein paar Ballverluste weniger, ein paarmal in der Abwehr aufmerksamer sein und ein, zwei, dreimal genauer aufs Tor werfen, keine Dinge der Unmöglichkeit. Insgesamt war es aber kämpferisch ein sehr starkes und spielerisch ein recht gutes Spiel. Die zweite Halbzeit ging an uns, da zeigten die Mädels, dass sie es können. Doch waren die 5 Tore Rückstand zu viel. Hannah lieferte auf der für sie ungewohnten Halbrechtsposition ein gutes Spiel, bis sie mit der Schiedsrichterin zusammenstieß und verletzungsbedingt aussetzen musste. Einige Mädels blieben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Andere zeigten, dass sie genau da stehen, wo das Trainerteam sie auch sieht.

Nun steht am 08.05.2022 um 14:15 Uhr noch das Spiel in und gegen Grünheide um den 3. Platz in der Tabelle an. Über lautstarke Unterstützung würden wir uns freuen.

Das Trainerteam

Cw mit Arbeitssieg

Am vergangenen Samstag mussten unsere C-Jugend Mädels zum Auswärtsspiel in Wildau antreten. Mit 10 Spielerinnen ging es nach Wildau, 3 davon allerdings nach Krankheit erst seit kurzer Zeit wieder im Training.

Bekannt war, dass Wildau auch schon anderen Mannschaften in dieser Saison das Spiel schwer machte und die Aufgabe beim Tabellenletzten nicht unterschätzt werden dürfte.

An der Einstellung sollte es an diesem Tag aber grundsätzlich auch nicht liegen, denn die Mädels waren von Anfang an fokussiert und mit dem richtigen Willen auf dem Feld. Es waren eher die Genauigkeit, das schnelle Schalten und am Ende die Puste, die uns das Leben schwer machten. Demzufolge gingen auch direkt die ersten beiden Angriffe ins Leere und Wildau konnte zweimal vorlegen. Durch einen schön vorgetragenen Spielzug, ein klasse Kreisanspiel und eine gut gespielte zweite Welle konnte man dann aber das Spiel auf 4:2 aus Fredersdorfer Sicht stellen. Wildau ließ sich allerdings überhaupt nicht beeindrucken und bei den Fredersdorferinnen schlichen sich dann nicht nur die oben genannten Kriterien ein, sondern offensichtlich auch etwas zu viel Kraft im Arm. Insgesamt fünf Konter waren viel zu weit für die völlig freigelaufene Mitspielerin adressiert. Hinzu kam, dass in der Abwehr nahezu jeder Abpraller wieder an Wildau ging und die Gegnerinnen somit immer eine zweite Wurfchance bekamen. Undankbarer Tag für unsere Amy im Tor, die viele Bälle abwehrte, um dann den Ball noch einmal um die Ohren geworfen zu bekommen. Somit war es nicht möglich, sich entscheidend abzusetzen und die Mannschaften trennten sich mit einem knappen 8:7 aus Fredersdorfer Sicht zur Halbzeit.

In der Halbzeit wurde alles angesprochen und das Konterspiel wurde für dieses Spiel eingestellt, so dass mehr Ballbesitz erlangt werden und somit auch mehr Sicherheit ins Spiel kommen sollte.

So war es dann auch: Die Mädels starteten deutlich besser in die zweite Hälfte und konnten sich bis zur 42 min mit 8 Toren absetzen (17:9 für die OSG). Die letzten 8 min waren dann allerdings harte Arbeit und viel Willenskraft. Im Angriff ging uns dann hintenraus einfach die Puste aus, so dass Wildau die letzten Minuten noch einige Chancen herausspielte, von denen Amy aber wiederholt einige vereitelte und auch die Abwehr mit der verbliebenen Kraft zur Stelle war, so dass die Mädels das Ergebnis letztendlich verteidigen konnten. Am Ende stand dann ein 18:13 für die OSG auf der Anzeigetafel.

Ein Lob muss an die Mädels aber nicht nur wegen des Sieges gehen, sondern auch deshalb, weil sie sich in einem nicht so optimal laufenden Spiel bis zum Abpfiff „durchgebissen“ haben!

Jetzt wünschen wir eine schöne Osterzeit und bereiten uns dann voll motiviert auf unser nächstes Spiel am 30. April 2022 gegen die Mädels aus Neuenhagen vor.